In Österreich scheint gerade die Welt aus den Fugen zu geraten. Bei einer Tankstelle in der Steiermark hat unlängst der Diesel 2 Euro 59 Cent gekostet. Für eine Tankfüllung meines Auto habe ich rund 140 Euro bezahlt. Das muss man sich einmal vorstellen. Seit 2019 ist der Dieselpreis, damals 1 Euro 20 Cent, um mehr als das Doppelte gestiegen. Innerhalb von gerade einmal 7 Jahren. Gleichzeitig liegt die Wirtschaft auf dem Boden. Unternehmenspleiten in Hülle und Fülle und die normalen Menschen können sich das Leben nicht mehr leisten. Ein Zahnarzt berichtet mir, dass seine Patienten aus den Mittelschichten damit beginnen, Zahnbehandlungen aufzuschieben. Stocker & Co haben es fertiggebracht, dass jetzt auch bereits die Mittelschichten des Landes schwer angeschlagen sind.
Probleme gibt es aber auch mit der Generation Z, den 16- bis 29-Jährigen. Offenbar haben wir diese Generation zu weltfremden Träumern erzogen. Nicht nur, dass viele von ihnen geistig auf einem ruinösen Linkskurs segeln, glauben immer mehr tatsächlich, dass durch Passivität und Nichtstun unsere Gesellschaft und unser Wohlstand erhalten werden könnten. Ein türkischstämmiger Mechaniker, erfolgreicher Unternehmer mit einer gutgehenden Werkstätte, erzählt, dass nun auch schon die früher fleißigen türkischen Lehrlinge aus konservativen Familien durchdrehen. Jetzt musste er einen entlassen, weil der sich geweigert hat, den Führerschein zu machen. Ein Automechaniker ohne Fahrerlaubnis ist ein No-Go. Man sollte ja zumindest doch Probefahrten machen können und sich für den Gegenstand seiner Beschäftigung – das Auto – wenigstens marginal interessieren. Der Lehrling nahm die Kündigung stoisch zur Kenntnis, erklärte am Ende sogar, dass sie ihm egal sei. Der Sozialstaat wird ja einspringen und nebenbei wird er ein wenig schwarz arbeiten, alles kein Problem. Österreich ist dermaßen übersozialisiert, dass nur mehr die motivationsstarken Fleißigen engagiert arbeiten. Alle anderen wurden von Links-Parteien, Scheinkonservativen und Gewerkschaften mit ihrer Rundumservice-Politik erfolgreich demobilisiert.
Interessant ist in diesem Zusammenhang Folgendes: Laut unserer neuesten Jugendstudie befinden sich gerade 22 % der 16- bis 29-Jährigen in psychologischer Betreuung und weitere 35 % waren es schon einmal in der Vergangenheit. Das kann doch nicht allein an den gesellschaftlichen Umfeldbedingungen liegen? Der Verdacht kommt auf, dass der Jugend in Erziehung und Sozialisation zu wenig Antifragilität und Resilienz vermittelt wird. Im Alltagsjargon würde man sagen, wir haben sie zu Weicheiern erzogen. Viele Faktoren sind dafür wohl ausschlaggebend. Sicher auch die sozialen Medien. Aber auch ein pädagogischer Stil in Schulen und Familien, der einfach für alles, was Jugendliche tun, und sei es auch der größte Irrsinn, Verständnis zeigt. Viele Jugendliche sprechen heute schon mich an, den alten weißen Mann, und fordern, dass man ihnen deutlicher sagt, was Sache ist und die Bedeutung von Recht und Ordnung vermittelt. Mit dem überbordenden liberalen Sozialarbeitergeschwätz kommen wir, gesellschaftlich betrachtet, nicht weiter. Oder wir bereiten sogar den Weg für die feindliche Übernahme durch den linksradikalen Islamogauchismus, dessen Verbrecher-Clans und extremistische Geheimorganisationen, wie die Muslimbrüder, schon darauf lauern, sich unser über Generationen aufgebautes erfolgreiches Wirtschaftssystem unter den Nagel zu reißen.
Österreich bei der UNO – eine Realsatire höchster Güte
Die Spitzen der Verliererkoalition sind gemeinsam mit dem Bundespräsidenten nach New York zur Uno-Vollversammlung gereist. Die ganze Welt hat dort auf dieses seltsame Trio gewartet, denn immer, wenn es auftaucht, gibt es etwas zu lachen. Interessant ist, dass sie den ultra-linken Ex-Bürgermeister von Traiskirchen zu Hause gelassen haben. Babler soll angeblich verbittert in seinem Weinkeller sitzen, schwer frustriert deshalb, weil ihn die Bundesländerspitzen der SPÖ durch einen 71-jährigen Pensionär ersetzen wollen. Es ist ja wirklich skurril, dass jetzt in der linken Politik des Landes offenbar das Senioritätsprinzip Einzug hält. Das ist genau die kommunistische Kreml-Logik. Dort sind die Parteiführer immer uralt gewesen. Und auch in China haben immer die Uralten die Macht in den Händen gehabt. Im Politbüro der chinesischen KP ist man ja als 70-Jähriger noch ein Nachwuchskader. Das hat aber auch Vorteile. Denn dadurch werden die ganz alten Traditionen erhalten, die aber leider oft bereits langweilig und dysfunktional geworden sind. In Österreich bemerkt man den steigenden Einfluss des Alters zum Beispiel daran, dass in die urtümliche Wiener Zeitung nach wie vor jedes Jahr Millionen gesteckt werden. Und die dort tätige Crew, zumindest muss sie geistig hochbetagt sein, produziert ein Rätselheft für Jugendliche. Obwohl die ganze Welt weiß, dass Jugendliche keine Rätsel lösen. Es sind in der Regel alte Omas und Opas, die in den Trafiken Rätselhefte kaufen.
Aber lassen wir das und wenden wir uns wieder dem skurrilen Trio zu, das nach New York gereist ist: Christian Stocker, der schlechteste Bundeskanzler aller Zeiten nach Karl Nehammer, ist auf der Flucht vor den Österreichern, denn er hat ihnen nichts zu bieten, außer den roten Experimenten – siehe Medienförderung –, die ihm die SPÖ abpresst. Von der Stocker-Formel „zwei Prozent Inflation, ein Prozent Wachstum und null Toleranz für kriminelle Ausländer" ist nichts übrig geblieben. Die Inflation liegt bei 3,2 %, Tendenz steigend, das Wachstum ist ein Minus-Wachstum, was für ein idiotischer Begriff, und vor allem die Jugend- und Ausländerkriminalität explodiert. Um der Kritik in Österreich zu entgehen, reist er nach New York und beschäftigt sich mit Weltpolitik. Dafür ist er ja als einer, der Zeit seines Lebens nicht weit über Wiener Neustadt hinaus gekommen ist, besonders prädestiniert.
Stocker ist ja überhaupt ein ganz Lustiger. So beschäftigt er sich mit dem EU-Budget und gibt in Brüssel gute Ratschläge als einer, der sein eigenes Budget nicht im Griff hat und unter EU-Kuratel steht. Stocker handelt nach dem Prinzip „Ungeübte Autodidakten regieren mit Freude“. Die Freude an einer solchen Arbeit haben aber nur die Ungeübten, den Betroffenen bleibt das Leid der fatalen Folgen, die der Autodidakt produziert. Aber zum Glück sitzt Stocker meistens wie der schwergewichtige Alters-Buddha in einer Ecke und meditiert.
Hyperaktiv hingegen Beate Meinl-Reisinger, die ganz offensichtlich nach Annalena Baerbock das größte Ego der Welt besitzt. So hat sie während des New York-Aufenthalts immer von „ihrem“ Sitz im Uno-Sicherheitsrat gesprochen. Bis sie der Verfassungsjurist Peter Bußjäger darüber aufgeklärt hat, dass Österreich diesen Sitz innehat und nicht sie persönlich. Im psychologischen Fachjargon nennt man ein solches Verhalten Hybris, auf Deutsch Größenwahn. Als Außenministerin ist sie jedenfalls der Gipfel der Peinlichkeit und schadet unserem Land massiv.