In unserem Land begeben sich bemerkenswerte Dinge. Sie betreffen Migranten aus dem osteuropäischen Raum. Viele von ihnen gehen entweder in ihre Herkunftsländer zurück oder beabsichtigen, dies in nächster Zeit zu tun.
Vor allem unter Polen tritt das Phänomen sehr häufig auf. Eine Familie, die schon über 20 Jahre in Österreich gewesen war und ihr gesamter Freundes- und Bekanntenkreis haben das Land bereits verlassen. Die Gründe der Leute sind bemerkenswert. An erster Stelle stehen die verbesserten Lebensverhältnisse in ihrem Herkunftsland. Herrschten zur Zeit ihrer Auswanderung dort noch Verhältnisse, die weit unter dem Lebensniveau in Österreich lagen, so geht es den Menschen heute dort besser als bei uns. Zumindest ist das die persönliche Wahrnehmung der Rückkehrer. An zweiter Stelle der Abwanderungsgründe steht der Kulturverlust in Österreich. Alle diagnostizieren, dass sich vor allem in Wien das Stadtbild dramatisch verändert hat. Immer stärker werde die Stadt von der muslimischen Kultur dominiert. Das sei in Polen völlig anders. Dort würden in den Städten noch Verhältnisse herrschen, wie man sie in Europa bisher gewohnt war. Vor allem die polnischen Frauen zieht es zurück in ihr Ursprungsland. Sie empfinden den öffentlichen Raum in den österreichischen Städten als unsicher und bedrohlich. Das Benutzen der U-Bahnen ist ihnen unangenehm und nach Einbruch der Dunkelheit verlassen die wenigsten von ihnen noch alleine die Wohnung. Sie fürchten sich vor allem vor den männlichen Zuwanderern aus Syrien und Afghanistan. Viele sprechen davon, dass sie auf offener Straße von jungen Männern aus diesen Herkunftsländern häufig aggressiv angemacht wurden.
Osteuropäer aus der Flucht vor Mulitkulti
Aber nicht nur die Polen sind auf der Flucht. Zuletzt war es eine Krankenschwester aus Ungarn, die uns eröffnet hat, dass es nur mehr das gute österreichische Gesundheitssystem sei, das sie im Land halten würde. Es ist deutlich besser als das ungarische, vor allem was die Ausstattung der Krankenhäuser und die Qualität der Pflege betrifft. Die Frau ist mit ihrer Familie seit 23 Jahren in Österreich. Mit Ausnahme der Gesundheitsversorgung gibt es nichts mehr, was sie hier hält. Auch sie beklagt vor allem den Kulturverlust. Sie ist sehr katholisch und Traditionen sind ihr äußerst wichtig. Weihnachten, Neujahr, Ostern aber auch andere katholische Feiertage bedeuten ihr etwas. In den Schulen ihrer Kinder spielen diese überhaupt keine Rolle mehr. Dort wird das muslimische Fastenbrechen wichtiger genommen als das Nikolausfest oder Weihnachten. Besonders regt sie sich darüber auf, dass der Begriff Wintermarkt immer mehr an die Stelle des Weihnachtsmarktes tritt. Selbst die Kirchen würde durch ihre übertriebene Rücksichtnahme auf Muslime die christliche Lehre verwässern. Und sie beklagt sich auch darüber, dass zu viele fremdkulturelle Migranten in Wien sind. Man fühle sich als Europäerin immer häufiger fremd im eigenen Land. Darüber hinaus fühlt sie sich auch von der öffentlichen Meinung unter Druck gesetzt. Sie findet Viktor Orbán gut, traut sich das aber nicht mehr an ihrem Arbeitsplatz zu sagen, weil sie es schon erleben musste, daraufhin geschnitten zu werden.
Stadtbild von Gaza-Demonstrationen gestört