Die Linken reden seit Jahren über die große Transformation und meinen damit die Umwandlung des Gemeinwesens in eine hypermoralische Kontrollanstalt. Im Zentrum dabei ein aggressiv missionierender und repressiver Staatsapparat, der seine Bürger wie dressierte Zirkustiere am Nasenring durch die Manege des täglichen Lebens zu führen versucht.
Tatsächlich ist Europa dabei, sich in einen Zirkus zu verwandeln. An der Spitze der Burleske stehen politische Weißclowns, die sich seriös und intelligent zu präsentieren versuchen, aber tatsächlich penetrante, autoritäre Volksdompteure sind, die ihre Bürger wie dumme Auguste behandeln, die sich mit einfachen Propagandatricks wie Affen konditionieren lassen. Ein gutes Beispiel für diesen respektlosen Umgang mit dem Souverän ist die Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel. Die Steuersenkung von zehn auf fünf Prozent auf ausgewählte Produkte, welche es sind, darüber wird noch gestritten, wird dem Bürger im Jahr geschätzte 100 Euro an Einsparung bringen. Diese wird aber sofort wieder durch staatliche Gebührenerhöhungen aufgefressen. In Wien wurde der Preis der Jahreskarte für öffentliche Verkehrsmittel 2026 um satte 100 Euro erhöht. Alleine durch diese Maßnahme ist der Effekt der Mehrwertsteuersenkung bereits neutralisiert. Von den vielen anderen Gebührenerhöhungen, zum Beispiel der Verteuerung der Autobahnvignette und des sogenannten „Parkpickerls“, haben wir dabei noch überhaupt nicht gesprochen. Ebenso wie von der zu erwartenden Prolongation der Inflation. Am Ende wird also der Bürger, dem man Entlastungen verspricht, mit weniger Geld dastehen als davor.
Eine Farce, die den Namen „Plastiksteuer“ trägt