Diese Woche ist Bundeskanzler Stocker mit einer Entourage von zehn Mitarbeitern zur Fußball-WM nach Amerika abgerauscht
Nach Babler hat auch er den Sprung über den Atlantik gewagt und musste dort eine bittere Niederlage der österreichischen Nationalmannschaft erleben. Offenbar hat er der Mannschaft kein Glück gebracht. Wenig Glück hat er auch den Österreichern gebracht. Denn seit er Bundeskanzler ist, geht es mit Österreich bergab, vor allem wirtschaftlich. Mit seiner 2 – 1 – 0-Formel ist Stocker grandios gescheitert. Nichts von dem, was er den Menschen und der Wirtschaft versprochen hat, konnte er halten. Aber die Medien behandeln den Minus-Kanzler mit Glacéhandschuhen. Warum? Weil sie alle miteinander ohne Staatszuschüsse nicht überleben könnten. Und nur wer vor den Mächtigen den Diener macht und sich in Unterwerfung übt, der bekommt den Qualitätsmedienstempel und damit Geld. Wenn sie also in Zukunft eine Tageszeitung aufschlagen oder dem ORF zuhören, dann denken sie daran, dass sie im Innenpolitikteil überwiegend mit bezahlen Anzeigen der Bundesregierung konfrontiert werden.
Die Babler-SPÖ liegt am Boden
Babler selbst wollen in den Rohdaten nur mehr 7 % als Kanzler der Republik sehen. Selbst unter dem eigenen Anhang wären nur 40 % bereit, Babler im Falle einer Direktwahl ihre Stimme zu geben. Weil er überall auf Ablehnung stößt, wirkt der Vizekanzler in den letzten Wochen missgelaunt und abweisend. Von einem "Vizekanzler zum Angreifen", was er von sich selbst behauptet zu sein, ist er weit entfernt. Im Gegensatz dazu Herbert Kickl: 80 % der FPÖ-Sympathisanten würden ihm die Stimme geben. Deswegen wirkt der Mann auch immer beschwingt und sprüht förmlich vor guter Laune.
Vor ein paar Wochen hat der PR-Berater Rudi Fußi bei "Fellner Life" behauptet, dass 70 % der Syrer in Österreich arbeiten würden
Da hat der liebe Rudi ein wenig übertrieben. In Wien stecken 78 % in der Mindestsicherung fest, bei den Frauen beträgt die Erwerbsquote gar nur 24 % und als arbeitslos gemeldet sind 50 % bis 60 % von ihnen. In Wien leben von den gesamten 100.000 Syrern, die sich in Österreich aufhalten, 67.000. Der NÖ-FPÖ Vorsitzende Landbauer fordert jetzt, dass sie alle in ihre Heimat zurückkehren müssten, denn es gäbe für sie überhaupt keinen Fluchtgrund mehr. Da hat er recht, aber der ÖVP-Innenminister behauptet, dass es dann keine Reinigungskräfte in den Spitälern geben würde. Faktencheck: In Wien arbeiten gerade einmal 1000 Syrer im Gesundheitswesen. Vor allem Frauen, die überwiegend in Putzkolonnen tätig sind. Da haben sich aber Fußi und der ÖVP-Innenminister kräftig verschätzt.
Der Linksextremismus boomt
Und zwar in Österreich und in Deutschland. Wenn man die Bagatelldelikte wie Schmierereien weglässt und sich auf Gewaltdelikte konzentriert, dann schnellen die linksextremen Täter an die Spitze der Statistik. Zuletzt wurden harmlose Fußballfans in Deutschland brutal zusammengeschlagen. Nur, weil sei Trikots der deutschen Nationalmannschaft getragen haben. Für die linksextreme Antifa sind Leute mit einem symbolischen Bekenntnis zu ihrer Heimat, also Patrioten, „Faschos“. Wie besessen schlagen sie sie zusammen. Zuletzt blieben drei Fußballfans in ihrem Blut liegen. Die Antifa zog triumphierend weiter. SA und Antifa, wo ist der Unterschied? Das fragen sich immer mehr Menschen in Deutschland.
Der Clown der Woche ist diesmal Peter Hacker, der Wiener Gesundheitsstadtrat
Er meldet täglich Erfolge, aber für die Wiener wird die Lage immer Schlimmer. Kinderärzte sind Mangelware, beim praktischen Arzt wartet man ewig, in den Spitalsambulanzen dominieren Ausländer, die früher drangenommen werden, weil sie sonst randalieren und herumbrüllen. Und das Neueste ist, dass Hacker nicht nur Niederösterreichern die Spitalsbehandlung verweigert. Es werden auch hilflose Reha-Patienten aus den Therapiezentren geschmissen. Einem am Guillain-Barré-Syndrom Mann wurde, bei besten Fortschritten, die Reha nicht verlängert. Hätte er nicht 13.500 Euro privat bezahlt, hätte die Anstalt den bewegungsunfähigen Patienten auf die Straße gesetzt. Die Familie hat ihre ganzen Rücklagen zusammengekratzt. Aber in 14 Tagen ist Schluss. Dann muss der Mann nach Hause. Ehefrau und Tochter sind verzweifelt. Wen kümmert das nicht? Den Stadtrat.
Stocker ist am Ende. Seine 2 – 1 – 0 -Formel ist gescheitert
Das größte Problem, dass wir in Österreich haben, ist unser hypertropher und gleichzeitig leistungsschwacher Staat. Alles, was sich dem Markt entzieht, verkrustet irgendwann. Der ganze Staat, inklusive der staatsnahen Bereiche (ORF), ist über-strukturiert und kostet zu viel Geld. Der Rückbau des Riesenstaates - die Staatsquote beträgt in Österreich bereits über 53 % - muss die erste Aufgabe einer neuen Bundesregierung sein, die hoffentlich bald kommt. Auch die Bundesregierung ist verkrustet. Stocker, Babler und Meinl-Reisinger sind versteinerte Staatsfiguren, die nichts über das Leben der Menschen wissen und mit der Privatwirtschaft niemals auch nur eine leichte Berührung gehabt haben. Selbst unser Finanzminister hat noch nie ein Unternehmen von innen gesehen. Von der Uni ging es in die zwangsfinanzierte Arbeiterkammer und von dort direkt ins Finanzministerium. Das wichtigste Buch, das er geschrieben hat, heißt „Zahlen bitte“. Der Titel charakterisiert perfekt, was er in der Regierung bisher gemacht hat: Die Bürger abkassiert und nichts gespart. Typisch Sozialist. Für das Geld der Bürger ist denen nichts zu teuer. Stocker wiederum fehlen Kompetenz, Stil und Empathie. Gegen um 35 % gestiegene Lebensmittelpreise, explodierende Treibstoffreise und die von Ausländern getragene Verbrechenswelle, die durch Österreich braust, hat er nichts getan. Lethargisch sitzt er im Bundeskanzleramt oder in seinem Dienstwagen. Wo er hinkommt, verbreitet sich sofort Melancholie. Stocker ist ein Optimismuskiller. Mit seiner 2 – 1 – 0 Formel ist er katastrophal gescheitert. Zwei Prozent Inflation wollte er erreichen, 3,7 % hat er nun. Was die Bürger verdienen, wird täglich weniger Wert. Und Stocker sieht gelassen zu. Er hat uns ein Wirtschaftswachstum von Minimum einem Prozent garantiert. Die Garantie ist geplatzt. 0,6 % des BIP sind es geworden.