Direkt zum Inhalt
gegen den zeitgeist
Veröffentlicht: 08.07.2026

Die öffentlich-rechtlichen Medien sind ein Relikt der Nachkriegszeit. Von Anfang an waren sie Erziehungsanstalten und Machterhaltungsapparaturen der schwarz-roten Sozialpartner. Heute sind diese Manipulationsmaschinen noch immer in Betrieb, so als hätte sich die Gesellschaft politisch, kulturell und ökonomisch nicht grundlegend gewandelt. 

In den 1950er Jahren hielten die rechten und linken Eliten die Marktwirtschaft für das Ursprungsübel des Nationalsozialismus. Die Reichen mit ihrem Geld und die privaten Medien mit ihrer Propagandamacht hätten den Faschismus gewollt und errichtet. So dachten sie. Die Theorie des Faschismus als Krisenlösungsinstrument des Kapitalismus machte die Runde, angetrieben von der Sowjet-kommunistischen Propaganda. Der Faschismus galt bald – ganz nach der marxistischen Primitivweltanschauung – als bösartige Diktatur des Kapitals. Deshalb sollte nach 1945 ein Wiedererstarken privater Medien- und Kapitalmacht um jeden Preis verhindert werden. Tatsächlich war der deutsche Faschismus, wie der Sowjetkommunismus, eine Spielart des Sozialismus. Er stützte sich überwiegend auf ein staatliches Wirtschafts- und Propagandamonopol und auch die Großkapitalisten wurden unter seinem Einfluss zu bloßen Scheineigentümern ihrer Wirtschaftsimperien, die des Führers Befehlen zu gehorchen hatten. 

Der Epstein-Komplex als Symbol der Degeneration des Westens 

Heute wissen wir längst, dass es der freie, möglichst ungeregelte Markt ist, der uns vor den unterschiedlichen Spielarten der sozialistischen Diktatur bewahrt. Dort, wo der Kollektivismus herrscht, bilden sich sofort Klüngel und Beutegemeinschaften, also gierige Geheimbünde, die das Volk manipulativ unterdrücken und Macht und Geld brüderlich unter sich aufteilen. Der Epstein-Komplex ist nicht Folge des freien Spiels wirtschaftlicher und demokratischer Kräfte, er ist eine Degenerationserscheinung einer Gesellschaft, in der die Demokratie gezielt lahmgelegt und durch ein Manipulationsregime ersetzt worden ist. Wie die DDR einst, degeneriert der Westen deshalb, weil Macht und Kapital sich in immer weniger Händen konzentrieren. Und für diese Wenigen ist die Verfügungsgewalt über die Medien wichtiger als das polizeistaatliche Gewaltmonopol. Denn heute herrscht nicht mehr der Gummiknüppel, heute herrscht das ständig aufdringlich freundlich lächelnde Gesicht des großen Medienbruders, die manipulative Macht. 

ÖRR: Schwarz-roter Privilegien-Filz