Heinzlmaiers Wochenschau | Radio Austria First:
Die Systemparteien in Österreich und Deutschland stehen mit dem Rücken zur Wand. Anstatt sich dem demokratischen Wettbewerb zu stellen, greift das politische Establishment lieber tief in die Trickkiste der Verbotskultur. In der neuen Ausgabe von „Heinzlmaiers Wochenschau“ seziert der renommierte Politik-Kommentator Bernhard Heinzlmaier gewohnt messerscharf und tiefironisch den verzweifelten Kampf der Altparteien. Egal ob es um demokratisch höchst bedenkliche Wahlausschlüsse der AfD durch den parteipolitisch instrumentalisierten deutschen Verfassungsschutz geht oder um die heimische ÖVP, die sich völlig deplatziert an rechten Randphänomenen abarbeitet – Heinzlmaier deckt Heuchelei auf, wo er sie findet.
Dass der arbeitende Bürger in Österreich mittlerweile der „Dumme“ ist, beweist ein schonungsloser Blick nach Wien. Die SPÖ wirft Millionen für subsidiär Schutzberechtigte aus dem Fenster. Wer täglich arbeiten geht, muss sich mit bis zu 200 Euro Kinderbeihilfe abfinden, während Mindestsicherungsempfänger pro Kind stolze 322 Euro abkassieren. Gleichzeitig versickern 38 Millionen Euro jährlich im intransparenten „Jugendcollege“, das von Syrern und Afghanen in Endlosschleife besucht wird. Währenddessen trifft man in Wien die wahren politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen ohnehin nicht in den Gremien, sondern – wie der jüngste Skandal rund um Wirtschaftskammerpräsident Ruck und Bürgermeister Ludwig zeigt – ganz sozialpartnerschaftlich im feuchtfröhlichen Weinkeller fernab jeder Transparenz.
Besonders pointiert wird es wieder beim Blick auf die wankende Regierungsführung, die sich von Andreas Bablers „Medienkommunismus“ bis hin zum völligen Sinkflug der Umfragewerte erstreckt. Wenig überraschend hat sich das Dreigestirn Stocker, Babler und Meinl-Reisinger damit diesmal den Titel als „Kollektivclown der Woche“ gesichert. Heinzlmaiers knallharte Prognose für den Herbst steht längst fest. Verpassen Sie nicht seine wöchentliche analytische Abrechnung.